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Jägerbataillon 25   Unsere Partner
18.06.2010 von moderator

Stadt Klagenfurt





Nach langjähriger gelebter Verbundenheit der Stadt Klagenfurt mit dem Jägerbataillon 25 kam es am 25. September 1981, vor allem durch die Initiative des Bürgermeisters der Landeshauptstadt, Hofrat Mag. Leopold Guggenberger, einerseits und des Bataillonskommandanten, Oberstleutnant Georg Goess andererseits, zum Partnerschaftsabschluss im Rahmen eines großen Festaktes am Neuen Platz in Klagenfurt.

Die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sind vor allem in Form von gegenseitiger Information, Unterstützung und Erfahrungsaustausch realisierbar.

Hofrat Mag. Leopold Guggenberger und der damalige langjährige Partnerschaftsbeauftragte der Landeshauptstadt Dr. Jörg Granig, wurden feierlich zu Ehrenbarrettträgern des Bataillons ernannt.

Nach dem Übertritt von Dr. Jörg Granig in den Ruhestand wurde, mit Hauptmann der Miliz Werner Weidlitsch, seitens der Landeshauptstadt Klagenfurt ein neuer Partnerschaftsbeauftragter ernannt.

Aufgrund seiner Dienstzeit als Offizier auf Zeit bei der schweren Kompanie des Jägerbataillons 25 in den Jahren 2001-2005 wurde er von Herrn Bürgermeister Dkfm. Harald Scheucher ab dem Jahr 2003 mit dieser Aufgabe betraut.

Seit dieser Zeit kam es zu folgenden partnerschaftlichen Aktivitäten:



Im Juli 2003 besuchte eine Delegation unter der Führung von Herrn Stadtrat Dr. Dieter Jandl das Bataillon im Assistenzeinsatz an der Staatsgrenze im nördlichen Burgenland, wo sie sich von der Arbeit der Soldaten überzeugen konnten.

Seit diesem Jahr wurden die "25er" regelmäßig von der Stadt im Assistenzeinsatz besucht.



Neben der Teilnahme an partnerschaftlichen Ereignissen wie dem 7er-Ball und dem Rosentalfriedensgedenkmarsch wurde und wird durch Hauptmann Weidlitsch die Koordination der Stadt bei der Unterstützung der Bataillonstage wie zum Beispiel in Moosburg und auf der Schleppe Alm übernommen.

Einen Hauptanteil der partnerschaftlichen Zusammenarbeit trägt der jährlich in den Energieferien durchgeführte Kinderschikurs. Er wird vom Jägerbataillon 25 in Zusammenarbeit mit dem Magistrat durchgeführt.

Website der Stadt Klagenfurt: www.klagenfurt.at

Fallschirmjäger Bataillon 263




Geschichte des Bataillons:



Das Fallschirmjägerbataillon 263 wurde am 1. April 1982, im Rahmen der Heeresstruktur 4, als drittes Bataillon der Luftlandebrigade 26 in der alten Garnisons- und Festungsstadt Saarlouis aufgestellt. Hierbei wurden die Traditionslienien der frühreren in der Grenzstadt beheimateten Verbände:

* Königlich Preußisches Jägerregiment zu Pferde No. 13 von 1913 bis 1919 sowie
* MG Bataillon 13 (mot) von 1938 bis 1945

übernommen.


Am 30. November 1994 feierte das Bataillon mit einem Großen Zapfenstreich seinen Einzung in den neuen Standort Zweibrücken. Heute ist die werstpfälzische Kreisstadt, die im Wandel der Zeiten auf eine bis ins 15. Jahrhundert reichende Tradition als Garnisonsstadt zurückblicken kann, die militärische Heimat für die etwa 1200 Fallschirmjäger des Bataillons.



Das besonderes herzliche Verhältnis zwischen den Zweibrückern und "ihren" Fallschirmjägern zeigt sich insbesondere darin, dass die im Namen der Bürger durch den Oberbürgermeister überreichte Fahne mit Stadtwappen, als Zeichen der Verbundenheit bereits über Gefechtsständen der Fallschirmjäger wie in Afghanistan oder Gabun in Westafrika flatterte.




Zum 25jährigen Bestehen des Bataillons wurde im Jahre 2007 vor dem Zweibrücker Stadtschloss ein Großer Zapfenstreich unter großer Anteilnahme der Bevölkerung durchgeführt

Geschichte des Verbandes in Schlaglichtern

* 01. April 1982 - Aufstellung als drittes Bataillon der Luftlandebrigade 26 in Saarlouis
* 1993 - Teilnahme von Teilen des Bataillon bei UNOSOM in Somalia
* 30. November 1994 - Einzug am Standort Zweibrücken
* 1985 bis 1998 - Teil der Brigade Allied Mobile Force (luftbeweglich) (AMF (L)) der NATO
* Seit 01. April 1997 - Teil des Einsatzverbandes für bewaffnete Rückführung der Bundeswehr
* 1999 - Teilnahme mit 4. Kompanie bei KFOR im Kosovo
* 2003 - Teilnahme mit 3. Kompanie bei ISAF IV in Afghanistan
* Januar bis Juli 2006 - Truppensteller bei European Battlegroup, Initial Operation Capatility (EUBG IOC)
* 2006 - Teilnahme mit 2. Kompanie und Teilen der Bataillonsführung bei EUFOR RD Congo
* 2007 - Teilnahme mit 3. Kompanie bei ISAF XIII in Afghanistan
* Januar bis Juli 2008 - Truppensteller bei Nato Response Force (NRF 10)



Auftrag des Bataillons



Das Fallschirmjägerbataillon 263 gehört zu den Einsatzkräften der Deutschen Bundeswehr und ist ein für Luftlandeoperationen ausgebildeter Verband, einsatzbar im gesamten Aufgabenspektrum der Bundeswehr. Es kann mit Transportflugzeugen und -hubschraubern im Rahmen von Luftlandeoperationen, aber auch im Fallschirmsprung aus Transportflugzeugen in den Einsatz gelangen.

Neben den klassischen Aufträgen eines Fallschirmjägerbataillons

* Durchführung von Luftlandeoperationen im gesamten Aufgabenspektrum der Streitkräfte
* Durchführung von schnellen Anfangsoperationen auch multinational,
* Kampf/Aufklärung im Rahmen von Operationen in der Tiefe zum Auschalten, Lähmen und Zerstören von gegnerischen Einrichtungen und Kräften,
* Nehmen und Halten von Schlüsselobjekten/-bereichen,

wird das Bataillon im Rahmen von speziellen Operationen eingesetzt zur

* Unterstützung des Einsatzes von Spezialkräften,
* Mitwirkung bei der bewaffneten Rückführung von militärischen und anderen offiziellen Personen, die im Auftrag der NATO/EU/OSZE/VN eingesetzt sind, sowie bei der Bergung sensitiven oder die nationalen Sicherheitsinteressen berührenden Materials,
* Mitwirkung bei Operationen gegen irreguläre Kräfte zum Schutz eigener Truppen oder Einrichtungen im Einsatz oder zum Ausschalten einer Bedrohung auf Distanz ggf. im Rahmen des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus.

Der Kernauftrag des Fallschirmjägerbataillons 263 im Rahmen des Aufgabenspektrums Spezielle Operationen ist die Durchführung von militärischen Evakuierungsoperationen.



Getreu dem Wahlspruch der Division Spezielle Operationen EINSATZBEREIT-JEDERZEIT-WELTWEIT stellt das Bataillon den Kern der Kräfte für die Rettung deutscher Staatsbürger vor Gefahren für Leib und Leben im Ausland (EvakOp), im Rahmen der nationalen Krisenvorsorge der Bundesrepublik Deutschland.

Innerhalb von 96 Stunden nach Alarmierung in der Heimat müssen die Fallschirmjäger in der Lage sein, eine vorgeschobene Operationsbasis im Einsatzland zu gewinnen und zu betreiben.

Zugehörigkeit und Gliederung



Das Fallschirmjägerbataillon 263 gehört neben seinem Schwesterverbände, dem Fallschirmjägerbataillon 261 und dem Luftlandeunterstützungsbataillon 262 in den saarländischen Standorten Lebach und Merzig zur Luftlandebrigade 26 "SAARLAND" welche in Saarlouis beheimatet ist. Neben der Luftlandebrigade 31 und dem Kommando Spezialkräfte (KSK) ist sie einer der Großverbände der Division für Spezielle Operationen der Bundeswehr (DSO).

Gegliedert ist das Bataillon in eine Stabs- und Versorgungskompanie (1. Kompanie), drei Fallschirmjägereinsatzkompanien (2., 3., und 4. Kompanie), eine schwere Fallschirmjägerkompanie (5. Kompanie) und eine Einsatzunterstützungskompanie (6. Kompanie).

Website des Fallschirmjägerbataillon263


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