1956
Mit Erlass des Bundeskanzleramtes, Amt für Landesverteidigung, vom 9. April wurde die zwischenzeitig aufgestellte Grenzschutzabteilung Nr. 5 in „Kärntner Feldjägerbataillon Nr. 25” umbenannt. Das Bataillon war damals in eine gemischte Stabskompanie und in die 1. und 3. Feldjägerkompanie gegliedert. In der Zeit zwischen 20. und 22. August wurde die Masse des neu aufgestellten Feldjägerbataillons von Villach-Seebach nach Klagenfurt-Lendorf verlegt. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch die Umbenennung der 3. Kompanie in die 2. Kompanie. Am 10. September wurde das Kaderpersonal des Bataillons geteilt und ca. die Hälfte zur Aufstellung des Infanteriebataillons 10 nach St. Pölten bzw. Spratzern versetzt. Am 16. September übernahm Hauptmann Martin Kellner das Feldjägerbataillon. Seine soldatischen Führungsqualitäten, seine Umsicht und sein dienstfordernder Führungsstil begründeten den guten Ruf des jungen Bataillons.
1957
Nach Aufstellung der Unterstützungskompanie mit 1. Juni und der 3. Kompanie in Bleiburg war die Aufstellung des Bataillons vorerst abgeschlossen.
1959
Die Aufstellung der Maturantenkompanie II begann bei der 1. Kompanie. Als Kommandant wurde der spätere Bataillonskommandant Hauptmann Adolf Triebnig eingeteilt. Eine im Juni unter schwersten Witterungsbedingungen durchgeführte Übung im Rahmen der 7. Jägerbrigade im Raum Saualpe verdient besondere Erwähnung
1962
Am 21. Juni wurde die von der Kameradschaft des k. und k. Infanterieregimentes Nr. 7 „Graf von Khevenhüller” (IR7) gestiftete Fahne geweiht und dem Bataillon feierlich übergeben. Hiermit wurde symbolisch die Übernahme der Tradition des ehemaligen IR 7 durch das Feldjägerbataillon 25 zum Ausdruck gebracht.
1963
Am 1. Jänner wurde das Feldjägerbataillon wegen einer Umgliederung des Bundesheeres in „Jägerbataillon 25 “ umbenannt. Vom 4. bis 24. September verlegte das Bataillon zur Hilfeleistung in die Hochwasserkatastrophengebiete in Oberkärnten und Osttirol.
1965
Im Oktober nahm es an einer der ersten Großübungen des Bundesheeres in Klostertalgschaid und Höllental in Niederösterreich mit großem Erfolg teil.
1966
Es folgten Hochwassereinsätze des Bataillons im Raum Oberdrauburg, Irschen und Hopfgarten im Defreggental.
1967
Im April verlegte das Bataillon zu Aufräumungseinsätzen in den Raum Kötschach-Mauthen und Lesachtal.
Kaum von der Schießausbildung auf der Seetaleralpe zurückgekehrt, wurde es, als Folge von Sprengstoffanschlägen in Südtirol, als erstes Jägerbataillon zu einem Grenzsicherungseinsatz in die Räume Obertilliach, Porzescharte, Kartitsch und Sillian abkommandiert. Dieser Einsatz dauerte vom 11. Juni bis zum 24. August.
1968
Am 1. April wurde die 1. Kompanie stillgelegt und das Kaderpersonal auf die verbleibenden Kompanien aufgeteilt. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung der in Bleiburg stationierten 3. Kompanie in 1. Kompanie.
1970
Im Jänner nahm das Bataillon an der Verbandsübung der 7. Jägerbrigade „Hirt” teil. Diese Übung ist als „Kälteübung” in die Chronik des Bataillons eingegangen.
An den zahlreichen Feierlichkeiten anlässlich der 50. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung nahm das Bataillon unter dem Kommando von Oberstleutnant Adolf Triebnig als Ehrenbataillon teil.
1973
Das Jägerbataillon 25 führte die erste Luftlandeausbildung durch.
1974
Am 1. Oktober wurde die 1. Kompanie des Jägerbataillons 27 als 1. Kompanie in das Bataillon übernommen und die 1. Kompanie des Bataillons beim Jägerbataillon 27 eingegliedert. Im November nahm das Bataillon unter dem Bataillonskommandanten Major Adolf Allmann an den Verbandsübungen des Armeekommandos im Raum Neumarkt an der Ybbs, Mariazell und Windischgarsten teil.
1975
Mit 15. Juli trat die bisherige 4. Einjährig-Freiwilligen-Kompanie des Ausbildungsregimentes 10 als neue 3. Kompanie in die Organisation des Bataillons ein.
1976
Jeweils eine Woche lang wurden die Hubschraubertypen Puma und Augusta Bell 212 erprobt.
1979
Im Juli wurden Teile des Bataillons zum Katastropheneinsatz nach Friesach verlegt.
Ab September fand alljährlich eine intensive Alpinausbildung in den Hohen Tauern und auf dem Alpinstützpunkt Turrach statt.
1982
Am 5. Juli erschien zum ersten Mal die Truppenzeitung “Das rote Barett”. Ihr Erscheinungsbild hat sich im Laufe der Zeit geändert.
1984
Im Zuge der Luftlandeausbildung stürzte am 27. Juni ein Transportflugzeug der Type Pilatus Porter oberhalb der Ortschaft Goritschach im Rosental aus ungeklärter Ursache ab. Der Pilot und sechs Soldaten des Jägerbataillons 25 waren auf der Stelle tot. Im Zuge der Bergungsarbeiten verunglückte ein Feuerwehrmann ebenfalls tödlich.
1986
Zum Andenken an den tragischen Flugzeugabsturz findet seit 21. Juni alljährlich der Rosentalfriedensgedenkmarsch statt.
1988
In den Durchführungsbestimmungen für die Alpinausbildung wurde dem Verband die spezialisierte Truppenalpinausbildung angeordnet.
1989
Das Bataillon erprobte ein halbes Jahr lang die französische Panzerabwehrlenkwaffe Milan. Im Rahmen einer Öffentlichkeitsveranstaltung durften erstmals Familienmitglieder von Kaderangehörigen in Hubschraubern mitfliegen.
1990
30 Fallschirmspringer erprobten in Wiener Neustadt die italienische Transportmaschine G 222.
Ab 4. Oktober übernahm das Jägerbataillon 25 erstmals das Kommando im Assistenzeinsatz zur Grenzüberwachung im Burgenland und war als Assistenzbataillon „Mitte” in Oberpullendorf eingesetzt.
1991
Am 30. Juni wird der Verband wegen der Jugoslawienkrise alarmiert. Ein Panzerabwehrlenkwaffenzug wird bei Bleiburg eingesetzt, ein Kaderzug bereitet den Schutz des Flughafens Klagenfurt vor.
1994
Im Juli erfolgte die Auflösung des Landwehrstammregimentes 72. Dabei wurde deren 3. Ausbildungskompanie als 3. Kompanie in das Jägerbataillon25 eingegliedert.
Mit der Implementierung der „Heeresgliederung neu” am 1. Oktober wurde das Jägerbataillon 25 in das Jägerregiment 7 übergeleitet, das im Mobilmachungsfall die 7. Jägerbrigade bildete. Das Kaderpersonal wurde auf die drei Milizbataillone der Brigade, nämlich das Jägerbataillon 25, 26 und 27 aufgeteilt und dort für den Mobilmachungsfall beordert. Das nun neu aufgestellte Jägerregiment 7 wurde um eine Kompanie, die 4. Kompanie, erweitert. Diese Kompanie wurde zunächst als Truppenversuch einer angehenden Kaderkompanie aufgestellt.
1995
Am 11. Feber fand zum ersten Mal der „7er-Ball” statt.
1996/1997
Das Jägerregiment 7 führte erstmals eine interne Eishockeymeisterschaft durch. Drei Kompaniemannschaften nahmen daran teil. Die Stabskompanie ging als erster Regimentsmeister hervor.
1997
Im Oktober übte die gesamte 7. Jägerbrigade mit allen ihren Milizbataillonen gleichzeitig im Lavanttal.
1998
Im Mai wurde die schwere Kompanie in einem Assistenzeinsatz gegen Waldbrände in der Trögener Klamm eingesetzt. Am 30. Juni erhielt das Jägerbataillon 27 (Miliz) den Ehren-Milizpreis 1997 wegen guter Aufbau- und Ausbildungsarbeit. Das Jägerbataillon 25 (Miliz) wurde mit dem Miliz- Anerkennungspreis ausgezeichnet.
1999
Mit der Reorganisation 99 wurde mit 1. April das Jägerregiment 7 wieder in das Jägerbataillon 25 umbenannt. Gleichzeitig wurde es in die aktive 7. Jägerbrigade gemeinsam mit dem Stabsbataillon 7, Jägerbataillon 18 und Jägerbataillon 26 eingegliedert.
Die bestehende 4. Kompanie des ehemaligen Jägerregimentes 7 wurde in die 3. Kompanie übergeleitet. Diese Kompanie wies bereits einen hohen Kaderanteil auf.
2001
Im September stand das Bataillon vor seiner ersten internationalen Bewährungsprobe. Es bildete den Bataillonsrahmenverband bei der Partnership for Peace-Übung „Cooperative Best Effort 2001” auf der Seetaler Alpe. Die Aufbauarbeiten für diese Übung dauerten sechs Wochen.
2002
Im August unterstützte das Jägerbataillon 25 die vom Hochwasser heimgesuchte Bevölkerung mit zwei Assistenzkompanien, der 1. Kompanie und der schweren Kompanie, im Raum Schwertberg und Mitterkirchen in Oberösterreich.
2004
Im Frühjahr wurde aus der 3. Kompanie eine Kaderpräsenzeinheit (KPE) im Rahmen der Kräfte für Internationale Operationen (KIOP). Ihre erste Feuertaufe erhielt diese „Task Force 25”, im März, wo sie innerhalb von 36 Stunden als Verstärkung in das Kosovo entsandt wurde.
2005
Mit Wirkung vom 1. Oktober wird Oberstleutnant Herbert Kraßnitzer als neuer Bataillonskommandant bestellt.
Am 26. Oktober marschierte das Bataillon an der Spitze der 7. Jägerbrigade bei der “Geburtstagsparade” auf der Ringstraße in Wien. Im Dezember wurde das Bataillon bei der Gefechtsübung „Dispute 05” auf Zusammenarbeitsfähigkeit im multinationalen Bereich überprüft. In englischer Übungssprache wurden schon in der ersten Woche fünf Kompanieaufträge und 31 Gruppen- und Zugsaufgaben bewältigt. Internationale Evaluierungsteams überprüften nicht nur die Durchführung der Aktionen, sondern auch die Arbeit des Bataillonsstabes. Das Ergebnis der Evaluierungsteams lautete: „In den überprüften Aufgabengebieten des Zielkataloges international voll zusammenarbeitsfähig”.
2006
Am 9. April beging das Jägerbataillon 25 den 50. Jahrestag seiner offiziellen Gründung. Am 3. August „zog” das Bataillon bereits zum zehnten Mal als führendes Kommando für 7 Wochen zur Grenzraumüberwachung an die ungarische Grenze. Es ging diesmal in den Abschnitt „Süd”.
Am 25. September jährte sich zum 25. Mal die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit der Landeshauptstadt Klagenfurt. Am 15. Dezember beging das Jägerbataillon 25 diese zwei Jubiläen mit einem feierlichen Festakt in der Khevenhüller-Kaserne.